Hundesprache verstehen
Hund & Katz

Hundesprache verstehen

Hundesprache verstehen

Der Hund ist der beste Freund des Menschen – und doch ist die Kommunikation zwischen beiden nicht immer ganz einfach. Was bedeutet es eigentlich, wenn mein Hund bellt und darf ich ihm direkt in die Augen schauen? Wir klären vier Missverständnisse zwischen Mensch und Vierbeiner.

Hundesprache verstehen
Hundesprache verstehen
Missverständnisse zwischen Hund und Mensch
Missverständnisse zwischen Hund und Mensch

Knurren – ein Zeichen der Aggression?

Ein Knurren muss nicht immer Aggression bedeuten, auch Schmerzen, Frust oder Angst können mögliche Auslöser sein. Wichtig ist: Nehmen Sie ein Knurren immer Ernst und versuchen Sie zu verstehen, was Ihnen Ihr Hund sagen möchte. Was ist der Auslöser des Knurrens? Beim Spielen mit einem Futterbeutel beispielsweise kann es sich um Beuteverteidigung handeln. Sollten Sie sich unsicher sein, ziehen Sie einen professionellen Hundetrainer hinzu.

Welpenschutz

„Da passiert sicher nichts, mein Hund steht bei den anderen bestimmt noch unter Welpenschutz“: Häufig wird angenommen, dass Welpen oder Junghunde einen besonderen Schutz gegenüber ihren Artgenossen besitzen. Weit gefehlt – denn meist besitzen Welpen diese Toleranz nur im eigenen Rudel. Achten Sie daher darauf, ob es sich wirklich noch um ein Spiel zwischen den Artgenossen handelt und vertrauen Sie nicht blind darauf, dass jeder Hund gut sozialisiert ist. Bleiben Sie wachsam.

Bloß nicht in die Augen schauen!

So pauschalisiert kann man das natürlich nicht sagen. Klar ist: Starrt man seinem (menschlichen oder tierischen) Gegenüber starr in die Augen, wird dies meist als Provokation aufgefasst. Vor allem bei fremden Hunden sollte man diese Handlung daher vermeiden. Jedoch suchen manche Hunde, insbesondere beim Kuscheln und Streicheln, aktiv den Blickkontakt mit Menschen, sodass es in diesem Fall sogar die Mensch-Tier-Bindung stärken kann, wenn man den Blickkontakt erwidert.

Lass dich drücken!

Körperkontakt stärkt die Bindung – und doch sollte auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes Rücksicht genommen werden. Denn: eine Umarmung wird von Hunden oft als einengend und bedrohlich empfunden. Akzeptieren Sie es daher, wenn sich ihr Hund abwendet und streicheln Sie stattdessen einfach seine Lieblingsstellen. Oft gefällt es Hunden besser, wenn sie sich auf Augenhöhe begeben und sie seitlich am Hals oder Rücken kraulen. Auch über eine Extra-Spieleinheit freuen sich viele Vierbeiner!

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