Parasiten bei Hund und Katze

Parasiten vorbeugen und behandeln

Hund und Katze fangen sich Parasiten wie Zecken und Flöhe meist in der freien Natur ein. Die Gefahr: Auch vor Menschen machen Parasiten nicht Halt.

Parasiten erkennen

Was sind Parasiten?

Parasiten sind Organismen, die andere Lebewesen befallen und sich von ihnen ernähren. Die befallenen Lebewesen werden Wirt genannt, da sie dem Parasiten als Nahrungsquelle dienen. Durch Parasiten hervorgerufene Erkrankungen werden als Parasitosen bezeichnet.

Stechmücken

Äußere Parasiten

Ektoparasiten – ekto, weil der Parasit außen auf der Haut sitzt – befinden sich äußerlich auf dem Organismus und befallen meist Körperregionen wie Haut oder Haare. Sie ernähren sich meist von Hautsubstanzen oder saugen das Blut ihres Wirtes. Bekannte Ektoparasiten sind Zecken, Flöhe, Mücken oder Läuse.

Bandwürmer

Innere Parasiten

Endoparasiten – endo, weil der Parasit im Organismus selbst sitzt – befinden sich in Blut, Darm oder Gewebe des Wirtes. Dabei unterscheidet man den tierischen (Entozoon) sowie den pflanzlichen Parasiten (Endophyt). Die bekanntesten Endoparasiten sind Spul- oder Bandwürmer.

Zecken und Krankheiten

Zecken

Zecken sind die wohl bekanntesten äußeren Parasiten und gelten als Krankheitsüberträger verschiedener Infektionskrankheiten. Vor allem in Büschen, Gräsern und Wäldern lauern Zecken auf ihre Beute, um sich abstreifen zu lassen und das Blut ihres Wirtes zu saugen.
Flöhe und Krankheiten

Flöhe

Erwachsende Flöhe sind nur wenige Millimeter groß und saugen das Blut ihres Wirtes. Mit weltweit über 2.400 verschiedenen Arten zählen auch sie zu den bekanntesten Parasiten bei Hund und Katze. Wichtig bei der Bekämpfung: Man sollte gegen den kompletten Lebenszyklus vorgehen und auch die Behandlung der Umgebung nicht vergessen. Denn: Verpuppt schafft es ein Floh, monatelang im häuslichen Umfeld zu ruhen – ganz ohne Nahrung.
Läuse und Krankheiten

Läuse und Haarlinge

Weltweit gibt es etwa 3.500 verschiedene Arten von Tierläusen. Dabei ernähren sich Läuse durch zwei Arten: manche Arten saugen Blut und manche ernähren sich von Hautschuppen und Haaren. Läuse gehören der Gruppe der flügellosen Insekten an und können bis zu einem halben Zentimeter groß werden. Ihr Merkmal: Eine platte, ovale Körperform.
Würmer und Krankheiten

Würmer

Würmer stellen eine Sammelbezeichnung für verschiedene, parasitisch lebende Organismen dar. Ihnen fehlen Extremitäten wie Beine oder Fühler – wie meist bekannt, leben Würmer im inneren ihrer Wirte und befallen Eingeweide. Bekannte Würmer sind Bandwurm und Spulwurm.
Milben und Krankheiten

Milben

Milben gehören der Klasse der Spinnentiere an und sind deren artenreichste Gruppe. Ein Befall kann Hautkrankheiten wie Demodikose oder Räude auslösen und: auch Zecken gehören der Klasse der Milben an.
Zeckenmittel gegen Flöhe und Zecken

Zecken

Ein Zeckenstich kann gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Erfahren Sie hier, wie Sie sich und Ihr Tier schützen.

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Flöhe bei Hunden und Katzen

Flöhe

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Läuse und Haarlinge

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Krankheiten durch Parasiten

Parasiten wie Zecken und Flöhe können für die Übertragung verschiedener Krankheiten verantwortlich sein, ohne dabei selbst zu erkranken. Um sich vor den Erregern zu schützen, ist es daher wichtig, gegen innere wie äußere Parasiten vorzubeugen.

Da Parasiten ihre Wirte als Nahrungsquelle nutzen, können sie deren Lebensfunktion maßgeblich beeinträchtigen, indem sie den Wirtskörpern wichtige Nährstoffe entziehen.

Hautverletzungen durch Haftorgane und Mundwerkzeuge, Vitamin- und Nährstoffmangel, Zell- und Gewebeschäden in Organen und Vergiftungen können die Folge sein.

Blutsaugende Parasiten können unterschiedliche Infektionskrankheiten übertragen, indem während des Stichs und Saugvorgangs Infektionserreger vom Parasit in den Körper des Wirtes überwechseln.

Krankheiten, die häufig in Verbindung mit Parasitenbefall stehen, sind Borreliose, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME) und verschiedene Allergien.

Parasiten bekämpfen

Ein Parasitenbefall sollte bekämpft werden, um beispielsweise bei einem Flohbefall die weitere Ausbreitung auf andere Tiere und Umgebung zu verhindern. Dabei gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Eine regelmäßige Kontrolle der Haustiere und die korrekte Anwendung eines Antiparasikums kann helfen, dass es gar nicht erst zu einem Befall und der Übertragung von Krankheitserregern durch einen Parasitenstich kommt.

Verschiedene antiparasitär wirkende Präparate wie Spot-ons und Sprays bieten sich sowohl präventiv, als auch bei einem akuten Befall an.

Zudem sollten bei einem Zeckenbefall die lästigen Parasiten umgehend entfernt werden. Hier bieten sich Zeckenhaken oder -karten, beispielsweise aus der Apotheken, an.

Aktivitäten von Flöhen, Läusen oder Milben auf der Haut des betroffenen Tieres führen oftmals durch den starken Juckreiz zu Wunden – diese sollte durch einen Tierarzt desinfiziert und behandelt werden, um eine weitere Entzündung zu vermeiden.

Achtung: Bei einem Flohbefall unbedingt die Umgebung mit einem zugelassenen Umgebungsprodukt behandeln.

1 Nr.1 in der Apotheke / IQVIA Ecto Pharma Report YTD 11/2018. 2 Fipronil tötet Flöhe innerhalb von 24 Std. und Zecken und Haarlinge innerhalb von 48 Std. nach Kontakt ab. In den Studien wurde eine Erfolgsquote von 95-100 % nachgewiesen: Hunter et al.: World Veterinary Congress (Proceedings), 1999, Lyon; Postal et al.: Proceedings of the 4th Internatonal Symposium on Ectoparasites, 1997, Riverside, California. 3 Siehe Pflichtangaben. 4 Gestützte Markenbekanntheit 69%, BrandMonitor Frontline 2018, Umfrage unter 500 Hunde- und Katzenbesitzern. 5 Ipsos Marketing FRONTLINE 2013 U&A Tracking Report Germany. 6 DAVOUST, B., et al. Assay of fipronil efficacy to prevent canine monocytic ehrlichiosis in endemic areas. Veterinary parasitology, 2003, 112. Jg., Nr. 1-2, S. 91-100. 7 JACOBSON, Richard, et al. The ability of fipronil to prevent transmission of Borrelia burgdorferi, the causative agent of Lyme disease to dogs. Journal of Applied Research in Veterinary Medicine, 2004, 2. Jg., Nr. 1, S. 39.

Frontline® Spot on Hund S, M, L, Lösung zum Auftropfen auf die Haut, für Hunde. Frontline® Spot on Katze, Lösung zum Auftropfen auf die Haut, für Katzen. Anwendungsgebiete: Hund: Zur Behandlung von Hunden mit einem Körpergewicht von 2 kg bis 10 kg (S), über 10 kg bis 20 kg (M), über 20 kg bis 40 kg (L) gegen Floh-, Zecken- und Haarlingsbefall. Abtötung von Flöhen (Ctenocephalides spp.) Katze: Zur Behandlung von Katzen gegen Floh-, Zecken- und Haarlingsbefall. Abtötung von Flöhen (Ctenocephalides spp.). Die insektizide Wirksamkeit gegen adulte Flöhe bleibt 8 Wochen (Hund), bzw. 4 Wochen (Katze) lang erhalten.  Abtötung von Zecken (Ixodes ricinus, Dermacentor variabilis, Rhipicephalus sanguineus). Die akarizide Wirksamkeit gegen Zecken hält bis zu 4 Wochen (Hund), bzw. 2 Wochen (Katze, gemäß experimenteller Untersuchungen) an. Abtötung von Haarlingen (Hund: Trichodectes canisKatze: Felicola subrostratus). Zur Behandlung und Kontrolle der Flohstichallergie (Flohallergiedermatitis = FAD). [Okt 2017]

Frontline® Spray, 2,5 mg/ml, Spray zur Anwendung auf der Haut, Lösung für Hunde und Katzen. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Hunden und Katzen gegen Floh-, Zecken- und Haarlingsbefall. Abtötung von Flöhen (Ctenocephalides spp.). Die insektizide Wirksamkeit gegen adulte Flöhe bleibt bei Hunden bis zu 3 Monaten, bei Katzen bis zu 6 Wochen erhalten. Abtötung von Zecken (Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus). Die akarizide Wirksamkeit gegen Zecken hält bei Hunden und Katzen bis zu 4 Wochen an. Abtötung von Haarlingen (Trichodectes canis, Felicola subrostratus). Die insektizide Wirksamkeit gegen Haarlinge hält bei Hunden und Katzen bis zu 4 Wochen an. Zur Behandlung und Kontrolle der Flohstichallergie (Flohallergiedermatitis = FAD). [Okt 2017]
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Tierarzt oder Apotheker.